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Insel Rab

Die glückliche Insel

Die Silhouette der vier Glockentürme auf der hohen Steinklippe der Halbinsel ist ein bekanntes Bild von Rab – ein Bild, das ihm seit Jahrhunderten folgt. Mit geringfügigen Änderungen steht diese Silhouette seit zwei Jahrtausenden auf der Klippe zwischen der Bucht von Sv. Euphemia und eine kleinere Bucht, die keinen Namen mehr hat – weil sie zum Stadthafen wurde. Stadt Rab. Es wurde zunächst als von einer Trockensteinmauer umgebene Festung vom illyrischen Stamm Liburna erbaut. Die Siedlung, die von dichten schwarzen Wäldern aus Steineichen und Küstenkiefern umgeben gewesen sein muss, hieß Arbe (Tama in der illyrischen Sprache). Von dieser Zeit bis heute steht die Stadt Rab als Zierde der Insel, aber auch als Zentrum, von dem aus sich Kultur, Kunst und Bildung verbreiteten... Zahlreiche Kirchen in der Stadt selbst, aber auch auf der gesamten Insel, zeugen davon nicht nur auf die religiöse Tradition, sondern auch auf zivilisatorische, kulturelle, künstlerische und architektonische Errungenschaften. Rabs Klöster, Kirchen, Paläste, Profanbauten, Plätze und Logen als weltliche Treffpunkte, Höfe und Märkte sind Zeugen eines hochentwickelten gesellschaftlichen Umfelds. Es sollte daher nicht verwundern, dass Marko Antun de Dominis, einer der größten Köpfe des 16. Jahrhunderts in Europa, Theologe, Physiker, Prediger und Kirchenreformer, ebenfalls in Rabs Schoß aufgewachsen ist. Als die Römer im zweiten Jahrhundert v. Chr. nach Rab kamen, fanden sie eine entwickelte Stadt vor. Der größte römische Kaiser, Augustus Octavian, ließ zur leichteren Verteidigung Mauern und Türme rund um die Stadt errichten. Auf ihren Fundamenten stehen noch Reste der Stadtmauern und Befestigungen von Rab. Die Römer nannten die Stadt "glücklich" - Felix Arba. Dieser Titel weist auf den Reichtum, die Verdienste und die Bedeutung einer Gemeinde für Rom hin. Von den alten römischen Herrschern über die byzantinische und venezianische Herrschaft bis hin zu den ungarischen und kroatischen Königen wechselte Rab oft die Herrscher, aber die Stadt erlitt nie größere Zerstörungen. Vielleicht hat sich auch der Römer Felix Arba darauf bezogen. Die Feinheit der Raber Straße im Laufe der Geschichte spiegelt sich auch in ihren Gebäuden wider, einem einfachen Straßenraster, das von drei parallelen Längsstraßen dominiert wird.

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